Die Außentemperaturen
im November laden eher zu einer warmen Tasse Kakao oder
einem Glas Tee mit Rum als zu einem gemütlichen Abend
im Freien ein. Auch wenn es momentan schwer fällt,
sich an die Wärme des Sommers zu erinnern, der Wunsch
nach Aufenthalt im Grünen kommt bestimmt spätestens
im nächsten Frühjahr! Grund genug, sich schon
jetzt Gedanken über die Gestaltung seines Lieblingsplatzes
für den Sommer zu machen, damit zu Beginn der nächsten
Freiluftsaison nicht die Hektik ausbricht. Sie haben keinen
Garten? - Schade, aber kein Problem!
Der Trend geht nicht nur in Großstädten zunehmend
zur Anlage von Dachterrassen oder Dachgärten. Ein
Garten auf dem Dach - wer träumt nicht davon? Viele
ansonsten ungenutzte Freiflächen können bei
fachkundiger Anlage und Bepflanzung zur Wohlfühloase
hoch über dem Straßenlärm werden und ein
begehrter Aufenthaltsort für Freizeit und Erholung
sein. Nicht nur die Besitzer genießen ganzjährig
die Ausblicke in luftiger Höhe, sondern Dachgärten
und -terrassen beleben und verschönern insgesamt
das Stadtbild. Mit fachmännischer Unterstützung
können viele ungenutzte Flachdächer, Dachgeschosse,
Garagendächer und sogar Steildächer in blühende
Oasen umgewandelt werden. Das Garagendach ist schon lange
ein Dorn im Auge? Das Flachdach unter dem Fenster eine
hässliche Betonwüste? Mit Hilfe des Gartenspezialisten
Nothnagel kann bis zum nächsten Sommer Abhilfe geschaffen
werden jetzt ist genau die richtige Zeit für
eine vorausschauende Planung und eine intensive Beratung.
Wie die Hängenden Gärten
von Babylon
Dachgärten haben in der Gartenarchitektur eine lange
Tradition. Als ihre Vorläufer gelten die legendären
Hängenden Gärten von Babylon, die als Terrassengärten
in einer Dachkonstruktion über Gewölben aufgebaut
und mit Bäumen bepflanzt wurden. Die im Mittelalter
und in der Neuzeit angelegten Dachgärten auf herrschaftlichen
Residenzen orientierten sich an diesem Vorbild. Seit dem
19. Jahrhundert wurden Dachgärten auch im Bürgertum
immer populärer. Vor allem mit der Renaissance des
Flachdachs durch die Architektur der Klassischen Moderne
erfuhren sie in den
Fünfziger und Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts
einen enormen Aufschwung. Und der Trend ist ungebrochen.
Heutzutage leisten grüne Dächer einen sinnvollen
Beitrag zum ökologisch und ökonomisch durchdachten
Bauen. So verbessern Dachgärten und begrünte
Dächer zu jeder Jahreszeit den Wärmehaushalt
eines Hauses. Vor allem in den Sommermonaten, wenn sich
die Hitze in den Beton- und Steinmassen der Stadt speichert,
wirken sie wie Kühlzellen. Mit ihrem grünen
Mantel aus Pflanzen verhindern sie die Aufheizung der
unter dem Dach liegenden Räume und regulieren auf
natürliche Art das Klima. Und im Winter, wenn Wärme
gewünscht ist, sorgen bepflanzte Dächer für
ausreichende Isolierung. Ein weiterer gesundheitlicher
Vorteil liegt in ihrer schalldämpfenden Wirkung gegen
Lärm aller Art. Bepflanzte Dächer und bewachsene
Dachterrassen dienen auch dem Umweltschutz im Kleinen:
Schadstoffe in der Luft werden von den Pflanzen gefiltert,
Staub wird gebunden.
Außerdem bringen Gründächer ein Stück
Natur in die Stadt zurück und bieten Tieren, Insekten
und anderen Kleinstlebewesen einen willkommenen Lebensraum.
In Zeiten, in denen ein schonender Umgang mit der Ressource
Wasser weltweit immer dringlicher wird, bieten Gründächer
die optimale Voraussetzung für ein nachhaltiges Regenwassermanagement.
Denn durch die Bepflanzung können Niederschläge
aufgefangen werden, anstatt ungenutzt ins Abwassersystem
abzufließen. Und Engagement in Sachen Wasserhaushalt
wird von vielen Gemeinden finanziell belohnt, sei es durch
direkte finanzielle Zuschüsse bei der Anlage oder
durch Verringerung der Abwassergebühren. Fachgerecht
angelegte Dachbegrünungen wirken für Hausbesitzer
auch in anderer Hinsicht als Kostenbremse: Dachbegrünungen
schützen die Dachdichtung vor UV-Bestrahlung, Hagel-
und Regen sowie großen Temperaturunterschieden und
verlängern somit die Lebensdauer der Konstruktion.
Wie viel Grün soll es
denn sein?
Wer von den Vorteilen eines Gründaches oder einer
Dachterrasse überzeugt ist, der muss sich vor der
Anlage nur noch entscheiden, ob ein richtiger Dachgarten
oder "nur" ein grünes Dach gewünscht
wird. Bei der konkreten Planung und vor allem bei der
Anlage ist die Beratung eines Fachmanns unerlässlich,
denn wir können am konkreten Objekt beurteilen, welche
individuellen Möglichkeiten es gibt. Auch bei der
Frage, welche Art der Bepflanzung die beste ist, helfen
wir, die Firma Nothnagel, gerne. Soll der Dachgarten
als vielbenutzter Aufenthaltsort und verlängerter
Lebensraum genutzt werden, wird eine so genannte Intensivbegrünung
mit durchwurzelungsfester Dachabdichtung und verschiedenen
Erdschichten angelegt.
Wie in einem Garten zu ebener Erde können danach
Gehölze, Stauden und Blumen nach Lust und Laune gepflanzt
werden. Achtung: Begehbare Dachgärten sind genehmigungspflichtig.
Zu den geltenden Vorschriften und Auflagen fragen Sie
uns. Gründächer, die nicht zur Begehung vorgesehen
sind, werden extensiv begrünt. Auf dünnen Erdschichten
gedeihen genügsame Pflanzen wie Moos, Wildkräuter,
Gräser und niedrige Stauden. Was den meisten Hausbesitzern
nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass selbst Steildächer
bis zu einer Neigung von 45° extensiv begrünt
und zu weithin sichtbaren, schönen Blickfängen
werden können.
Mit der richtige Pflege zur
großen Wirkung
Wie jeder Garten mit lebendigen Pflanzen möchten
auch Gründächer und Dachterrassen nicht nur
angelegt, sondern auch gepflegt werden. Vor allem in der
Anfangsphase ist die Pflege wichtig, da sichergestellt
werden sollte, dass sich die Bepflanzungen auch im gewünschten
Stil entwickeln. In regelmäßigen Abständen,
vor allem im Herbst und im Frühjahr, müssen
die Abflüsse sowie die Rand- und Sicherheitsstreifen
von Laub, Wildwuchs und verstopfenden Einlagerungen befreit
werden. In der Regel sind extensive Dachbegrünungen
relativ pflegeleicht und erfordern nur wenig Aufmerksamkeit.
Intensive Dachbegrünungen ähneln nicht nur von
ihrer Bepflanzung, sondern auch vom Pflegeaufwand her
einem "normalen" Garten und nehmen mehr Zeit
in Anspruch. Wem die Zeit fehlt oder wer Gartenarbeit
nicht als sein Hobby betrachtet, der ist mit einem Pflegevertrag
bei uns, der Firma Nothnagel, gut beraten. Für das
grüne Umfeld ist somit ganzjährig gesorgt und
dem Entspannen über den Dächern der Stadt steht
im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr im Weg. Und übrigens,
als Anregung für den nächsten Sommer: Statt
im Sonnenstudio geht's auch auf der Dachterrasse nahtlos
und nur die Sonne sieht's! |
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