Mit allen Sinnen genießen,
Muße haben, abschalten können - ein verlockender
Gedanke, denn heutzutage kommen Ruhe und Erholung oft
zu kurz. Hetzt man nicht von einem Termin zum anderen,
von einer Freizeitbeschäftigung zur nächsten?
Doch halt! Es ist möglich, der alltäglichen
Geschwindigkeit mit eigener Langsamkeit zu begegnen, der
Ruhe zu lauschen, den natürlichen Düften nachzuspüren,
den Blick auf die einfachen Dinge zu richten. Wer sich
bewusst auf seinen Garten einlässt, wird feststellen,
welch sinnliches Vergnügen der Aufenthalt in der
Natur bieten kann. Mit allen Sinnen taucht der Mensch
ein in die Welt der Natur und lässt deren Vielfalt
auf sich wirken: Ein Fest für Augen, Nase, Ohren,
Gaumen und die Haut.
Der gelungene Traumgarten
Gärten sind Schöpfungen, die im Idealfall die
individuellen Vorlieben des jeweiligen Gartenbesitzers
ausdrücken. Je nach Wunsch bestimmen klare, geometrische
Strukturen, natürlich fließende Übergänge
oder wild anmutende Natur die Gartengestaltung. Die gelungene
Anlage eines Gartens als persönlicher Lebensraum
setzt das Erkennen der individuellen Bedürfnisse
voraus. Sei es bei der Umgestaltung eines vorhandenen
Gartens oder bei der Neuanlage - wer sich ohne Zeitdruck
bewusst wird, welche Atmosphäre im Garten vorherrschen
soll, ist seiner individuellen Wohlfühloase schon
sehr nahe gekommen. Mit professioneller Hilfe des Teichprofis
Nothnagel ist zu diesem Zeitpunkt garantiert, dass der
Traumgarten auch wirklich Realität wird. Wir berücksichtigen
Sachzwänge wie Geld und Größe des Gartens,
überprüfen die Wünsche auf Machbarkeit,
entwerfen im Rahmen der Vorgaben ein harmonisches Gesamtkonzept
für die Gartengestaltung und setzen die Planung um.
Mit fachkundiger Hilfe entsteht so ein Garten, den man
mit allen Sinnen rund ums Jahr als Ort der Entspannung
und der Inspiration erfahren kann.
Mit Farbe und Licht gekonnt
spielen
Mit Farben können im Garten gezielt bestimmte Stimmungen
hervorgerufen werden. Eine Gesamtkomposition nach Farbe
verlangt fachmännischen Sachverstand: Pflanzen blühen
unterschiedlich lange und zu verschiedenen Zeiten. Sie
wachsen schnell oder langsam und entwickeln sich unterschiedlich
in Form und Ausstrahlung. Meist weiß nur der Fachmann,
welche Pflanzkombinationen die besten sind, um Harmonie
oder gelungene Kontraste zu schaffen. Auch
wenn Farbgeschmack eine sehr subjektive Angelegenheit
ist, die Farbenlehre gibt gewisse Grundregeln vor. Dabei
ist Farbe nicht gleich Farbe: je nach Tages- und Jahreszeit
erzeugt das Sonnenlicht auf den Pflanzen einen anderen
Effekt. Mit geschickter Pflanzung lassen sich die verschiedenen
Lichteinfälle vorteilhaft nutzen. Und wo erwünscht,
kann auch nachgeholfen werden: Mit künstlicher Beleuchtung,
die gekonnt in den Garten integriert wird, können
während des ganzen Jahres optische Highlights gesetzt
werden - Wir kümmern uns um die fachmännische
Anlage, damit der Garten auch bei Nacht erstrahlt.
Strukturen und Formen schaffen
Ordnung
Auch durch Strukturen und Formen kann im Garten Atmosphäre
geschaffen werden. Sträucher und Bäume bilden
die markanten Punkte: Schöne Blütensträucher
für den Frühling und den Sommer, Beerensträucher
und interessant geformte Laubgehölze für den
Herbst, Immergrüne für den Winter. Die Grundüberlegung
lautet, welche Art von Garten soll angelegt werden: Die
Möglichkeiten reichen von der romantisch-zugewachsenen
Naturoase bis zum streng gegliederten, repräsentativen
Garten. Das Paradebeispiel für einen romantischen
Garten ist der Rosengarten. Verschlungene Pfade, kleine
Lauben und vor allem ein Meer blühender Rosen mit
betörenden Düften laden zum Lustwandeln ein.
Viele alte Rosen blühen nur einmal im Frühjahr
- aber gut geplant, kombiniert und gepflanzt kann die
Blühperiode verlängert werden. Für einen
streng formalen Garten schafft man mit der Anlage von
geraden Wegen, Mauern, Toröffnungen und kleinen Zäunen
ein architektonisches Grundgerüst. Auch Hecken mit
Buchs, Liguster oder Eibe schaffen Struktur im Garten.
Akkurat angelegte Beete können mit niedrigen Buchshecken
eingefasst werden, große Hecken trennen verschiedene
Gartenräume voneinander und bilden einen Hintergrund
für andere Pflanzen. Mit fachmännischem Gehölzschnitt
lassen sich Sträucher in individuell gewünschte
Formen schneiden und können zusätzlich als kunstvolle
Akzente oder als strukturierende Elemente bei der Gartengestaltung
dienen. Pflanzen sind unterschiedlich grün. Der Farbeffekt
wird durch verschiedene Blatttexturen noch verstärkt.
Ein Garten mit viel Grün und silbrig schimmernden
Sträuchern wie z.B. dem Schmetterlingsstrauch, der
Ölweide oder dem Sanddorn strahlt eine kühle
Eleganz aus. Die Verbindung von Laubbäumen, die sich
im Herbst unterschiedlich färben, mit immergrünen
Nadelgehölzen schafft rund ums Jahr neue Gartenimpressionen.
Wohltuende Ruhe und natürliche
Geräusche
Wie wohltuend ist die Stille im Garten, die nur von natürlichen
Geräuschen durchbrochen wird. Die Blätter der
Laubgehölze und Gräser rascheln im Wind, Vögel
zwitschern und Insekten summen. Mit geschickter Pflanzung
können diese Effekte besonders betont werden. Viele
Kräuterarten wie Lavendel, Rosmarin, Thymian oder
auch Brandkraut, Weiderich, Edeldistel, Geißklee
oder Eisenkraut bringen nicht nur Farbe in den Garten,
sondern sind auch bei Insekten als Nektar- oder Pollenspender
beliebt. Eine besondere Leichtigkeit verbreiten z.B. Ziergräser,
die es in vielen
Größen, Formen und Farben gibt. Sie bilden
durch ihre zarten Strukturen einen wunderschönen
Hintergrund für Blumenbeete und schaffen sanfte Übergänge
zwischen verschiedenen Blütenfarben. Neben unterschiedlichen
Wuchsformen gibt es sogar farbige oder gemusterte Gräser
wie Zebragras, Japanwaldgras oder Blauschwingel. Selbst
im Winter sind Ziergräser eine Bereicherung für
den Garten: mit Raureif bedeckt, in der Wintersonne glitzernd
- ein Schauspiel, wie es in seiner schlichten Schönheit
nur die Natur bieten kann.
Immer der Nase nach
Ausgesprochene "Nasenmenschen" sollten keinesfalls
auf Duftpflanzen verzichten. Verschiedene Pflanzen wie
z.B. Engelstrompeten oder der Ziertabak verbreiten vor
allem in der Abendzeit einen intensiven Duft. Fast zum
Anbeißen gut riechen die Vanilleblume oder Heliotrop
oder der nach Honig duftende Duftsteinrich. Pfefferminze,
Lavendel, Thymian, Schnittlauch oder Rosmarin im Garten
- nicht nur der Gaumen genießt diese Kräuter,
auch die Nase kommt auf ihre Kosten. Da Pflanzen ihre
Düfte auf unterschiedliche Weise verbreiten, ist
die fachmännische Platzierung im Garten durch einen
Experten wichtig. Für ein intensives Dufterleben
bieten sich umfriedete Bereiche im Garten an, sei es mit
Mauern oder Hecken oder durch die Anlage eines tiefer
gelegenen Pflanzplatzes. Auch hier sollten Sie uns, den
Fachmann, zu Rate ziehen. Er wählt den richtigen
Standort für die gewünschten Pflanzen und sorgt
für die perfekte Anlage. Bei einigen Pflanzen sind
es nicht die Blüten, sondern die Blätter, die
bei Berührung Duft entfalten. Zu dieser Kategorie
gehören u.a. Myrtus- und Pelargonium-Arten. Um sie
zu genießen, sollte ein Platz ausgewählt werden,
an dem man oft vorbeigeht, um die Pflanzen zu streifen.
Streicheleinheiten im Garten
Überhaupt kann es Freude machen und zur Entspannung
beitragen, Pflanzen zu berühren. Pflanzen haben erstaunlich
viele unterschiedliche Oberflächen - von weich gepolstert
über wachsartig, glatt, gummiartig bis hin zu behaart
und samtweich. Küchenschellen z.B. sehen aus wie
kleine Pelztierchen; der Kontrast der leuchtend violetten
Blüten zu den silbrig behaarten Blättern und
Stängeln ist auch optisch reizvoll. Auch Borretsch
und der Silberblattsalbei mit ihrer dichten silbrigen
Behaarung und auffälligen Blattstruktur sind geeignete
Pflanzen, um Blickfänge und im wahrsten Sinne des
Wortes Berührungspunkte zwischen Mensch und Natur
zu schaffen. |
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