Die Tage sind kurz,
die Nächte sind lang. Der Garten ruht, um Kräfte
für das nächste Frühjahr zu sammeln. Angesichts
der winterlichen Temperaturen betrachtet man ihn jetzt
lieber vom Sofa aus. Das Tageslicht reicht nicht mehr
für große Ausblicke. Früh schon ist es
dunkel vor der Balkon- oder Terrassentür und man
kann höchstens die Lichterketten auf der Terrasse
oder den elektrifizierten Weihnachtsbaum sehen. Vielleicht
fällt mehr oder weniger zufällig auch Licht
von der Straßenbeleuchtung in den Garten - aber
selten dahin, wo Sie es gerne hätten.
Mit einer geschickt platzierten Außenbeleuchtung,
bei der Funktion, Sicherheit und Design stimmen, wird
der Garten auch im Winter zur Verlängerung des Wohnzimmers.
Denn gerade der winterliche Garten eignet sich hervorragend
zur Akzentuierung durch Lichtquellen, ist er doch auf
das Wesentliche reduziert und damit der Garten der Strukturen.
Lassen Sie sich von der Firma
Nothnagel beraten und durch Bilder bestehender
Objekte anregen.
Bizarre Formen und verwunschene Schneelandschaften
Wie alle lebenden Organismen sind die Pflanzen
im Garten dem Kreislauf der Natur unterworfen und geben
zu jeder Jahreszeit ein neues Bild. Sträucher, die
im Sommer in voller Blüte standen, sind im Winter
kahl, Laubbäume haben ihre Blätter verloren
und strecken ihre Äste in bizarren Formen gegen den
Himmel. Raureif oder Schnee geben der Gartenlandschaft
wieder ein völlig verändertes Gesicht. Deshalb
berücksichtigt die fachgerechte Planung oder Umgestaltung
eines Hausgartens die Ansicht zu verschiedenen Jahreszeiten.
Für uns als Fachbetrieb ist es eine bekannte Herausforderung,
den Garten ganzjährig interessant zu machen und Licht
als gestaltendes Element einzubeziehen. Hier ist professionelle
Hilfe angebracht, denn Hand aufs Herz, kennen Sie die
Entwicklung der Gehölze und Pflanzen im Lauf des
Jahres gut genug und können Sie ohne weiteres die
Sichtachsen des Gartens erkennen?
Reduziert auf Strukturen
Beim winterlichen Garten stehen ganz andere Faktoren im
Mittelpunkt als im Sommer. Wenn der Schmuck von üppigem
Grün und blühenden Blumen wegfällt, springen
die Grundstrukturen des Gartens wie Wege, Treppen, Mauern,
die Formen von Bäumen und Gehölzen ins Auge
und wenn kein Schnee liegt, wird die Erde sichtbar. Gerade
im Winter ist ein formaler Garten mit symmetrischen Formen
reizvoll, da Schnee und Raureif die Linienführung
noch betonen.
Mit geschickter Anordnung können Pflanzen geradezu
für die Winterzeit in den Vordergrund gerückt
werden, auch wenn sie sonst durch laubtragende Bäume
oder Gehölze verdeckt werden. Bäume und Sträucher
sind gerade im Winter optische Bezugspunkte und lebende
Skulpturen, die besonders ins Auge fallen. Vor allem Birken
sind wegen ihrer oft sehr schönen Rinde bekannt,
die besonders bei älteren Bäumen stark ausgeprägt
ist. Während die Rinde bei der heimischen Sand- oder
Weißbirke (Betula pendula) weiß leuchtet,
setzt die Ermans- oder Goldbirke (Betula ermanii) mit
ihrer rosa- bis cremeweißen Rinde interessante Akzente.
Bei den Sträuchern haben zum Beispiel mehrere Hartriegel-Sorten
(Cornus) eine äußerst dekorative Rinde, wie
z.B. Cornus alba 'Sibirica' mit seinen knallroten Trieben.
Weniger durch ihre Farbe als durch ihre Form fallen die
korkenzieherartig gedrehten Äste der Korkenzieher-Hasel
in der Winterlandschaft auf. Gerade in der Dämmerung
oder an nebelverhangenen Tagen, wenn oft nur noch Schemen
im Garten zu erkennen sind, beflügeln sie mit ihren
skurrilen Formen die Fantasie. Im Sommer steht die Sonne
fast senkrecht am Himmel und taucht die Welt in ein helles,
kräftiges, alles zur Schau stellende Licht. Die niedrig
stehende Wintersonne jedoch bringt mit ihrem sanften Licht
die Strukturen abgestorbener Gräser, interessant
geformtes Geäst oder einen zugefrorenen Teich auf
eine nur der kalten Jahreszeit eigenen leisen Art zur
Geltung.
Licht: Wegweiser und Sicherheit
Doch was tun, wenn die Sonne hinter dicken Wolken verschwunden
ist und Nebelschwaden, Regen oder Schneetreiben nur diffuses
Licht verbreiten? Trübe Winterstimmung kann durch
gekonnt eingesetzte Lichteffekte erstrahlen; der sichere
Weg durch den Garten wird mit Beleuchtung auch im Dunkeln
möglich. Viele Pflanzen wirken durch fachmännisch
eingesetzte Strahler ganz anders als bei Tageslicht. Licht
ist nicht gleich Licht - vor Anbringung der Lichtquellen
sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Effekte
man mit der Beleuchtung im Garten hervorrufen möchte.
Auf jeden Fall sollte man sich nicht auf eine Lichtquelle
beschränken! Künstliches Licht leitet und lenkt
den Blick, setzt Akzente, unterstreicht und inszeniert
Dinge, gliedert und strukturiert den Garten und erzeugt
Tiefe.
Je nach Nähe zum angestrahlten Objekt und der Intensität
der Beleuchtung entstehen unterschiedliche Stimmungen:
Von oben angestrahlte Pflanzen sehen aus wie von Mondlicht
beschienen und wirken beruhigend. Dramatische, geheimnisvolle
Effekte werden durch Beleuchtung von unten erzielt. Direkt
über dem Boden angebrachte Lampen sorgen für
einen guten Schattenwurf auf Mauern, während mit
einzelnen starken Lichtquellen bewusst ein besonders interessant
geformter Baum oder Strauch illuminiert werden kann. Lassen
Sie Ihren Garten in neuem Licht erstrahlen und Sie werden
erstaunt sein, welche neue Dimensionen Sie durch uns,
Ihrem Gartenspezialisten, entdecken können. |
|
 |